Gedicht
So ward der Herr Jesus geboren
Im Stall bei der kalten Nacht.
Oie Armen, die haben gefroren.
Den Reichen war·s warm gemacht.
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Sein Vater ist Schreiner gewesen,
Die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
Sie haben sich wohl geplagt.
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Kein Wirt hat ins Haus sie genommen,
Sie waren von Herzen froh.
Das sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.
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Die Engel, die haben gesungen,
Das wohl ein Wunder geschehn.
Da kamen die Hirten gesprungen
und haben es angesehen.
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Die Hirten, die will es erbarmen.
Wie elend das Kindlein sein.
Es ist eine G'schicht fur die Armen,
Kein Reicher war nicht dabei.
(Ludwig Thoma)
Einfach zum Nachdenken!
Körper und Seele gehen zum Arzt.
Sagt die Seele zum Körper:
„Sprich Du, Du kannst Dich besser ausdrücken.“
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Frage am Abend:
War das heute ein guter Tag?
Was habe ich dazu beigetragen?
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Welch ein Irrtum zu glauben,
das Leben sei da, uns gerecht zu werden.
Es ist ein Geschenk,
dem wir erst gerecht werden müssen.
Das Leben versagt sich keinem.
Nur wir versagen uns ihm – viel zu oft.
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